Alfa Romeo hat sein erstes rein elektrisches Modell vorgestellt. Es wird allerdings nur in einer Kleinserie gebaut. Der nun präsentierte neue Sportwagen Alfa Romeo 33 Stradale ist eine Hommage an das gleichnamige Coupé aus den 1960er Jahren und wird wahlweise als Verbrenner oder mit rein elektrischem Antrieb angeboten.

Der Stromer bietet eine Systemleistung von 552 kW, die auf alle vier Räder übertragen wird. Die Reichweite gibt Alfa Romeo mit rund 450 Kilometern an, die Höchstgeschwindigkeit mit 333 km/h. Für die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h benötigt der neue Alfa Romeo 33 Stradale weniger als drei Sekunden. Details zur Batterie und dem Ladesystem nennen die Italiener aber nicht. Auch wie die Batterie in den H-förmigen Aluminium-Rahmen des Fahrzeugs eingebunden wurde, wird nicht erwähnt. Auch beim Antrieb lässt Alfa Romeo noch vieles offen: Es handelt sich zwar um einen elektrischen Allradantrieb – ob dieser mit zwei, drei oder vier Motoren realisiert wird, geht aus der Mitteilung nicht hervor.

Es werden nur 33 Exemplare des Modells in Handarbeit gefertigt, die zudem bereits vergriffen sind. In der Mitteilung wird nicht erwähnt, wie viele der 33 Exemplare mit E-Antrieb gebaut werden und wie viele der Kunden sich für den V6-Biturbo entschieden haben.

Dass das Fahrzeug bereits vor seiner Premiere ausverkauft ist, hat auch mit dessen Entstehungsgeschichte zu tun. Im Vorfeld hatte Alfa Romeo eine neue Abteilung namens „Bottega“ gegründet. Deren Aufgabe ist es laut der Mitteilung, „Ideen und Wünsche potenzieller Käufer zu sammeln, um anschließend möglichst viele davon in einem exklusiven Automobil zu realisieren“. Daher hat eine kleine Gruppe von Enthusiasten das Projekt von Anfang an unterstützt. Erklärtes Ziel war es, diesen Kunden ein „einzigartiges Fahrerlebnis und den unvergleichlichen Charme eines ikonischen Automobils zu bieten“. Das zweisitzige Coupé verkörpert laut Alfa „das perfekte Zusammenspiel von Stil und Technologie“.

Erwähnenswert ist zudem, mit welchem Tempo das Projekt umgesetzt wurde. Das erste Treffen mit den potenziellen Kunden fand demnach im Rahmen des Formel-1-Rennens in Italien im September 2022 statt. Dort hatten die Interessenten die Möglichkeit, ihre Wünsche für ihren persönlichen Alfa Romeo 33 Stradale zu äußern. „Diese wurden anschließend von einem internen Ausschuss unter der Leitung von Alfa Romeo CEO Jean-Philippe Imparato auf Machbarkeit hin evaluiert. Innerhalb weniger Wochen waren bereits alle 33 Fahrzeuge verkauft“, so Alfa Romeo. In die Abstimmungsarbeiten rund um das Fahrwerk war auch Valtteri Bottas, Rennfahrer im von Alfa Romeo gesponsorten Formel-1-Team, eng eingebunden.

Die Kleinserie des 33 Stradale ist ein Ausblick auf die elektrische Zukunft der Marke: Vor zwei Jahren hatte der Mutterkonzern Stellantis angekündigt, dass Alfa Romeo ab 2027 zur reinen Elektroauto-Marke werden soll. 2024 will die italienische Marke wie berichtet gerüchteweise zunächst unter der Modellbezeichnung Brennero ein Elektroauto als Ableger des Jeep Avenger auf den Markt bringen. Ebenfalls geplant sind wohl rein elektrische Nachfolger der Modelle Stelvio und Giulia.
stellantis.com

Quelle: Suchergebnisse für „feed“ – electrive.net

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